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Moormann – Neues Deutsches Design aus Aschau im Chiemgau (Oberbayern)

Aus der Flut der studierten und an Elitehochschulen augebildeten Designern aus Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz, nimmt sich eine „nur“ autodidaktisch ausgebildete Ausnahmeerscheinung wie der Designer und Unternehmensgründer Nils Holger Moormann heute wie eine wohltuende Ausnahme aus. Obwohl Moormann tatsächlich Zeit seines Lebens nie eine der bekannten oder weniger bekannten Design-Hochschulen besucht hat, sehen viele Design-Experten in Nils Holger Moormann einen der wichtigsten Protagonisten der Designrichtung „Neues Deutsches Design“.

1982 – der unspektakuläre Start von Moormann als Ein-Mann-Unternehmen

Bereits Anfang der 1980er Jahre – genauer gesagt im Jahre 1982 – machte sich Nils Holger Moormann in sehr jungen Jahren mit seiner eigenen Design-Firma „Moormann“ selbständig. Aus der ehemals sehr unkonventionellen One-Man-Show des Designers Nils Holger Moormann ist heute eine organische gewachsene 20-Mitarbeiter-Firma geworden, die auch heute noch in sehr unkonventionellen Bahnen denkt und entwirft. Neben seinen eigenen Entwürfen veröffentlichte Nils Holger Moormann unter dem Herstellernamen Moormann auch die gelungenen Entwürfe von anderen – zumeist am Anfang ebenso unbekannten – Nachwuchsdesignern. Alle Entwürfe aus dem Hause Moormann haben dabei die Leitgedanken des „Neuen Deutschen Design“ verinnerlicht: Innovation, Intelligenz und Simplizität. Während sich andere Designschulen sehr gerne auf die bloße Form und Funktion kaprizieren und – zumindest im strengen Sinne – nicht innovativ sind, leisten die Entwürfe und Produktdesigns von Moormann stets auch außerhalb von Form und Funktion Besonderes. Für komplizierte Details und technische Herausforderungen finden die Entwickler und Designer bei Moormann nicht selten sehr pfiffige und erfindungsreiche Lösungen, von denen so manche Lösung mittlerweile schon den klassischen Weg eines technischen Patentes gegangen ist.

1992 – das Unternehmen Moormann: Erfolgreich und regional verwurzelt

Seit dem Jahre 1992 ist die Firma Moormann am heutigen oberbayerischen Unternehmenssitz ansässig und zwar im Städtchen Aschau im Chiemgau. Anstatt – wie so mancher Mitbewerber – auf kostengünstig hergestellte Importmaterialien und Vorprodukte zu setzen, stellt Moormann bis heute vieles selbst her oder lässt die Komponenten nach den strengen eigenen Anforderungen bei Handwerksbetrieben in der Region fertigen. Die hierdurch gewährleistete Produktionstiefe ist vorbildlich und lässt alle Moormann-Produkte mit Fug und Recht das begehrte „Made in Germany“-Siegel tragen.