Akku oder Stromkabel, was darf’s sein? Den Sommer über setzen wir auf portable Leuchten. Insbesondere im Garten. Aber nicht nur unter freiem Himmel kommen unsere Akkuleuchten zum Einsatz, sondern begleiten uns auch auf dem Balkon, im Bad und im Wohnbereich – Dank LED-Technologie können wir sie überall hin mitnehmen und platzieren. Mit den kabellosen Akkuleuchten kommt eine neue Generation Designklassiker auf.
Manchmal sträubt man sich eine Weile gegen neue Produkte, nur um dann festzustellen, dass sie eigentlich wirklich nützlich sind. Da wäre das Navigationssystem im Auto, wozu gibt es schließlich Straßenkarten? Oder die ersten, skeptischen Reaktionen, dass so ein Smartphone, damals erst Blackberry und später das erste iPhone, nur Business Manager*innen nützlich sein würden. Heute gehört ein eingebautes „Navi“ fast zur Standardausrüstung eines Neuwagens. Und vor allem hypercoole Millenials und möglichst lässig rüberkommen wollende Prominente tragen ihre Anti-Smartphone Attitude noch mit stolzer Brust zur Schau. Der Rest von uns daddelt selbst in der Mittagspause an dem Hosentaschencomputer herum. Und dann gibt es weitaus pragmatischere Produkte, die als Novum zunächst unnötig erscheinen, aber doch bald ihren praktischen Nutzen offenbaren.
Akkuleuchten – Believe the Hype
Portable Leuchten gehören definitiv dazu. Skeptiker meinen, eine Kerze ist auch tragbar, wozu also eine portable Leuchte? Stimmt, aber bei Wind und Regen erlischt eine Kerze, ganz zu schweigen von der Brandgefahr. Taschenlampen wiederum sind sicherer, illuminieren aber den Balkon oder den Esstisch nicht annähernd so stimmungsvoll. Akkuleuchten sind etwas, von dem wir lange nicht wussten, dass wir sie gebrauchen können. Es sind Designobjekte, die durch innovative Technik, Funktion und natürlich auch ästhetische Gestaltung begeistern.
Die Klassiker von Morgen
Gerade gibt es unglaublich viel Bewegung in dieser Lichtsparte, getrieben durch die LED-Technologie, aber auch die gesteigerte Nachfrage nach schönen kabellosen Leuchten, die drinnen wie draußen für angenehmes Licht sorgen. War ein Henkel zum Herumtragen bis vor kurzem noch obligatorisch, so ist er bei vielen aktuellen Akkuleuchten nicht vorhanden. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die mobilen Leuchten gar nicht mehr unbedingt nur für den Einsatz im Außenbereich und als Laternenalternative gedacht sind. Kabellose Leuchten finden auch im Interieur ihren Platz.
Quasar Leuchte von Petite Friture
Kann eine Akkuleuchte sportlich sein? Also, die Quasar Leuchte von Petite Friture erinnert zumindest optisch irgendwie an Klettersport. Das liegt ganz klar an dem Seil, an dem die Leuchte praktischer Weise auch aufgehängt werden kann. Sie kann so, im übertragenen Sinne also, beispielsweise in einen Baum klettern. Womit die Frage nach der sportlichen Leuchte beantwortet wäre. Quasar ist aber noch mehr als das. Ganz grundsätzlich ist Quasar eine tragbare Tisch- oder Hängelampe aus eloxiertem Aluminium.
Fasziniert von kreisförmigen Formen wollte Designer Samy Rio diesem Objekt ein ebenso puristisches wie exzentrisches Aussehen verleihen. Etwa zwei Jahren Entwicklungszeit hat es gebraucht, um die Akkuleuchte mit dem ungewöhnlichen Namen auf den Markt zu bringen. Apropos Name: Als Anspielung auf die Welt der Astronomie ist Quasar (eine Zusammenziehung von „quasi-stellar“) der hellste Stern der Galaxie. Die tragbare Lampe Quasar ist wiederaufladbar und kabellos und hat eine Leuchtdauer von 6 bis 12 Stunden.
Gustave Akkuleuchte von Flos
Gustave heißt dieser stille Diener von Flos. Entworfen hat ihn der belgische Designer Vincent Van Duysen explizit für den Esstisch. Das sieht man dieser Akkuleuchte auch an, denn sie hat eine stille Präsenz, die einem den Blick auf das Gegenüber nicht verstellt. Die Tischleuchte wirft einen hellen Lichtkreis mit dunkler Mitte, ideal für den Essbereich oder ähnliche Einsatzzwecke. Und trotz ihrer kompakten Größe besticht Gustave durch innovative Technik und strahlt Charakter aus. Gut zu wissen: Die gesamte Lampe lässt sich für Reparatur- und Recyclingzwecke leicht auseinanderbauen.
Ursprünglich für die Gastronomie entwickelt, ist Gustave nach dem charmanten Concierge aus Wes Andersons Film „Grand Budapest Hotel“ benannt. Dezent in der Form und aus recyclebaren Materialien gefertigt – man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Gustave seine Aufgabe hervorragend erfüllt und eine komfortable, leistungsstarke Beleuchtung bietet, die das kulinarische Erlebnis drinnen wie draußen perfekt ergänzt.
Piton von Muuto
Piton ist eine unkonventionelle Version einer batteriebetriebenen, tragbaren Leuchte, die sich spielerisch auf die archetypische Taschenlampe bezieht. Raffiniertes, eloxiertes, stranggepresstes Aluminium unterstreicht die elegante Form und die ausgeprägte Funktionalität, inspiriert von Werkzeugen, die beim Bergsteigen verwendet werden. Bei dieser Akkuleuchte handelt es sich um ein vielseitiges Umgebungslicht mit einer Akkulaufzeit von 6 Stunden bei 100 % Helligkeit und 13,5 Stunden bei 50 % Helligkeit, das liegend, stehend, kippend auf einem Regal oder hängend verwendet werden kann, je nach Raum oder Ort, der beleuchtet wird, und die mühelos zwischen drinnen und draußen wechseln kann.

Jonas Wagell hat die JWDA Tischleuchte für Audo Copenhagen designt, die jetzt auch als Akkuleuchte erhältlich ist.
JWDA Akku von Audo Copenhagen
Immer öfter bringen Hersteller kabellose Versionen erfolgreicher Tischleuchten heraus, so auch Menu. Die JWDA Akkuleuchte ist die Weiterentwicklung der JWDA Tischleuchte mit Betonfuß. Statt schweren Betons hat man sich hier aber für einen Sockel aus Metall entschieden. Die JWDA Akkuleuchte erlaubt die Freiheit, sie überall mithinzunehmen, wie portable Leuchten das eben so tun. Sie liefert 10 Stunden lang Licht, wenn sie vollständig aufgeladen ist. Das Design mit kleinerem Maßstab wird durch den elliptischen Glasschirm und den massiven Metallsockel mit einem Dimmschalter aus Messing definiert. Sie ist ein skulpturales Stück, das die Blicke auf sich zieht und einem Raum neues Leben einhaucht.
Pao Portable von HAY
Aus der Zusammenarbeit mit Designer Naoto Fukasawa ist die Pao Serie entstanden, aus der HAY zu Beginn des Jahres die Pao Portable Leuchten herausgebracht hat. Benannt nach der weichen, leuchtenden Form der traditionellen mongolischen Pao-Zelte, greift Pao auf Fukasawas Ästhetik der schönen Einfachheit zurück und schafft portable Leuchten, die auf Designwerte aus der Natur bezugnehmen. Indem er die Ästhetik minimalistisch und einfach hält, bringt er das Design in Einklang mit seiner Umgebung. Sowohl der Sockel als auch der Schirm der Akkuleuchte bestehen aus widerstandsfähigem Polykarbonat mit einer glatten, hochglänzenden Oberfläche. Das Leuchtmittel der Lampe ist im Inneren des Schirms hinter einem opalenen Polycarbonat-Diffusor verborgen und sorgt für ein effizientes, diffuses und zugleich warmes Licht.
Cestita Alubat Akku von Santa & Cole
Portable Leuchten gab es schon, bevor es LED-Leuchten gab. Die Rede ist von Cesta und Cestita, den spanischen Kultleuchten aus den 1960er Jahren, erdacht und gefertigt von Miguel Milà. Die hatten damals aber noch ein langes Stromkabel, ließen sich durch den Korbbügel aber leicht tragen und flexibel abstellen. Die Serie wird bis heute kontinuierlich überarbeitet und verbessert. Die Cestita Alubat ist die kabellose Akkuleuchte für den Einsatz im Außenbereich, gefertigt aus robustem Aluminium und mit Schirm aus Polyethylen. Durch die schwarze Lackierung des Korbgestells erhält sie einen grafischen Charakter, der die Schönheit der eigenwilligen Konstruktion unterstreicht.

Schlank, rank und mit abnehmbarem Kopf: Cheerio von Fatboy macht mit seinem spielerischen Design gute Laune.
Cheerio von Fatboy
Mit Cheerio übersetzt Fatboy die klassische große Stehleuchte in eine moderne, verkleinerte Version für den Tisch. Typisch archetypisch, und typisch Fatboy. Cheerio sieht schlank und raffiniert aus, hat aber viel mehr drauf, als man auf den ersten Blick sieht. Mit ihrem schweren Stahlfuß weiß diese Metalltischleuchte, wie man sich drinnen als auch draußen behauptet. Diese dimmbare Metalltischleuchte sorgt für Atmosphär und ist der Mittelpunkt der Party, egal wo man sie aufstellt. Dank des integrierten Magneten lässt sich die Lampe leicht montieren bzw. der Leuchtkörper vom Sockel abnehmen und ähnlich einem Teelicht direkt auf dem Tisch platzieren. Mit den hochwertigen Materialien und dem kabellosen Design von Cheerio gibt es keinen Ort, an dem sich diese Akkuleuchte nicht wohlfühlen würde.

Einsatzbereit in Wohn- und Schlafräumen, Lounge und Lobby ist die Manhattan SC52 Tischleuchte von &tradition.
Manhattan von &tradition
Formell streng und etwas konventioneller ist Manhattan, eine für den Innenbereich konzipierte Akku-Tischleuchte von Space Copenhagen für &tradition, die natürlich auch auf dem Balkon oder der Terrasse eine stattliche Figur abgibt. Basis ist ein Fuß aus Aluminium in Bronze/Messing-Optik mit Säulendetails. Der Schirm aus natürlichem Segeltuch bildet einen schönen Kontrast zu dem industriell inspirierten Sockel. Diese batteriebetriebene Lampe kann elf Stunden lang auf der höchsten Stufe betrieben werden und lässt die Freiheit, sie an jedem Ort zu verwenden, der trocken ist und windgeschützt.










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