Enzo Mari

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Enzo Mari – Ästhetische Schönheit, Form und Nutzen

Natürlich ist auch der norditalienische Designer und Illustrator Enzo Mari im Programm von design-bestseller.de vertreten. Er gilt als einer der einflussreichsten Gestalter des 20. Jahrhunderts und Schlüsselfigur des italienischen Designs, der dieses als Allround-Genie und Provokateur seit über 50 Jahren prägt. Von 1952 bis 1956 studierte Mari in Milano an der Accademia di Belle Arti di Brera Kunst und Literatur; nach dem Studium eröffnete der Maler und Bildhauer sein eigenes Studio in Milano. Er arbeitete dann als Produkt- und Möbeldesigner für die Unternehmen Danese (Metall-, Marmor- und Kunststoffobjekte) und Driade (Möbel und Textil), Anonima Castelli, Gavina und Zanotta. Für Gabbianelli entwarf er Wandfliesen aus Keramik. Neben Grafikdesign und dreidimensionalen Objekten entstanden Büroutensilien, Spielzeug und Kinderbücher, sowie unzählige Gegenstände der Wohnkultur. Insgesamt entwarf Enzo Mari über 2000 Objekte, viele davon kompromisslose Originale, die Designgeschichte schrieben. Zudem nahm er Lehraufträge an renommierten italienischen wie auch internationalen Kunstinstituten und Hochschulen wahr. Als Designtheoretiker beschäftigte er sich wissenschaftlich mit den Bereichen Ästhetik, Entwurf und visuelle Wahrnehmung, der Rolle von Objektdesign im Alltag sowie der Funktion des Künstlers in der modernen Gesellschaft. Soziale Faktoren spielen in seiner Arbeit eine große Rolle. Der Kurator Mari gestaltete zahlreiche Ausstellungen zum Thema Design.

Den Dingen die richtige Form geben

„Form ist alles“, nicht dekorativ sondern von Nutzen soll Design sein, das ist das Credo des Enzo Mari. Er steht für innovative Einfachheit, intelligent bis ins kleinste Detail. Auch ist Mari ein Pioneer in den Bereichen Multifunktionalität und individuell anpassbarer Einrichtungsgegenstände. Seine bekanntesten Möbelentwürfe schuf er für Driade: die verchromten Stahlrohrstühle „Sof Sof“ (1971) und „Delfina“ (1974), die durch ihre filigrane Form kombiniert mit bequemen, großen Sitzkissen oder mit Bespannungen aus Segeltuch überzeugen. Für Danese entwickelte er massenproduzierte Plastikobjekte wie das aus geschäumtem Kunststoff oder Holz erhältliche Puzzle „16 Animali“ (1957), den Aschenbecher „Lotus“ aus Melamin (1973), und die intelligente Vase „Pago Pago“ (1969) aus glänzendem ABS, die je nach Bouquetgröße umwendet benutzt werden kann. Wie viele Entwürfe aus Mari’s früher Schaffensphase wurde diese 1997 von Alessi neu aufgelegt, und ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich – passend zum jeweiligen Blumenstrauß.

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