Isamu Noguchi

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Isamu Noguchi – Bildhauer von Weltruf und Pionier der Land Art

In unseren Design Bestseller-Porträts einflussreicher Designer, Architekten und Produktdesigner der vergangenen zwei Jahrhunderte nimmt der japanisch-amerikanische Designer und Bildhauer Isamu Noguchi (1904 – 1988) ganz ohne Frage eine Sonderstellung ein. Allein auf Grund seines Schaffenshintergrundes in den Bildenden Künsten sticht er beinahe wohltuend aus der leicht uniformen „Masse“ der Möbel-, Produkt- und Industriedesigner hervor, die traditionell seit vielen Jahren und Jahrzehnten die Design-Szene weltweit beherrschen. Das kreative Schaffen von Isamu Noguchi erstreckt sich über große Teile des 20. Jahrhunderts, bereits in den Jahren zwischen 1923 und 1926 studierte Isamu Noguchi erfolgreich an der „Leonardo da Vinci Art School“ und an der weltweit renommierten „Columbia University“ und es zeigte sich bereits sehr früh sein großes Talent für Form, Dimension und Raum. Kein Wunder also, dass Isamu Noguchi zu einem der großen Pioniere und Wegbereiter der Land Art-Strömungen in der Bildenden Kunst wurde, die ab den späten 1960er Jahren immer einflussreicher wurden. Die zeitweilige Radikalität des Land Art erreichte Isamu Noguchi allerdings schon Jahre zuvor, als er beispielsweise mit seinen Werken an den bedeutenden documenta-Ausstellungen II und III in den Jahren 1959 beziehungsweise 1964 teilnahm. Die Jahre ab 1950 können in der Biographie von Isamu Noguchi ohne Frage als „Reisejahre“ bezeichnet werden, denn er pendelte im Dienste der Kreation

 

zwischen den USA und Japan, ab 1961 nannte er ein festes Atelier im New Yorker Stadtteil Kong Island sein Eigen, ab 1971 gönnte sich Isamu Noguchi auch für einige Jahre ein zusätzliches festes Atelier in Japan.

Isamu Noguchi – große Ehrungen und Auszeichnungen in den 1980er Jahren

Schon während seiner aktiven Zeit als Designer und Bildhauer wurden Isamu Noguchi natürlich zahlreiche verdiente und bedeutende Auszeichnungen und Preise zu teil, die 1980er Jahre hielten für diesen bescheidenen Meister allerdings einige wirklich erfreuliche Überraschungen in Gestalt von herausragenden Ehrungen und Würdigungen bereit: Seine ehemalige Hochschule, die „Columbia University“ ehrte ihren berühmten Absolventen im Jahre 1984 mit einer Ehrendoktorwürde, zwei Jahre später folgte der Kyoto-Preis und Isamu Noguchi durfte im selben Jahr die USA auf der legendären Kunstaustellung Biennale in Venedig repräsentieren. Ein Jahr vor seinem Tod verlieh ihm Ronald Reagan, der damalige Präsident der USA die begehrte National Medal of Arts. In seinem Todesjahr traf eine weitere Ehrung aus dem Heimatland seines Vaters – des Dichters Yone Noguchi – ein: Der kaiserliche Orden des Heiligen Schatzes.

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