Le Corbusier

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Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand – vielschichtiges, universelles Design

Le Corbusier! Ein Name wie Donnerhall, den auch nicht Design-affine Zeitgenossen sicher schon oft gehört und gelesen haben. Aber wer steckt eigentlich hinter diesem prägnanten Namen? Le Corbusier ist der Künstlername des Multitalentes Charles-Édouard Jeanneret-Gris, dessen familiäre Wurzeln zu gleichen Teilen in Frankreich und in der Schweiz liegen. Wer Le Corbusier – oder seine zeitweiligen Mitstreiter Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand - allerdings nur als Designer und Architekten bezeichnet, greift – nicht nur aus heutiger Sicht – ganz sicher zu kurz, denn Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand waren nicht nur Architekten und Designer sondern gleichzeitig auch Architekturtheoretiker, Maler, Bildhauer, Stadtplaner, Zeichner und nicht zuletzt auch bis zum heutigen Tage – vor allem als Designer-Trio - höchst erfolgreiche Möbeldesigner.

Das Universalgenie Le Corbusier (1887 – 1965) im Design-Fokus

Schon der erste optische Eindruck von Le Corbusier bleibt wohl jedem interessierten Beobachter noch lange präsent, denn sein Gesicht und die äußerst prägnant darin prangende Hornbrille mit ihren dicken schwarzen Rändern sind einfach unverkennbar. Noch bedeutender als seine charismatische Erscheinung waren aber natürlich seine Bahnbrechenden und bis heute nachwirkenden neuen Ansätze in punkto Gestaltung, Design, Konzeption und Formgebung. Um es gleich vorwegzunehmen: Viele seiner neue Ideen sind heute unter Betrachtern, Kollegen, Designern und Kunsthistorikern immer noch die Grundlage für hitzige Diskussionen und Kontroversen.

 

 

Schon allein wegen dieser Vielschichtigkeit lohnt sich also eine nähere Beschäftigung mit dem Phänomen Le Corbusier.

Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand finden zusammen und schaffen Bleibendes

Im Jahr 1922 begann die Design-Karriere von Le Corbusier Fahrt aufzunehmen, denn in diesem Jahr eröffnete er gemeinsam mit seinem Vetter Pierre Jeanneret (1896–1967) ein eigenes Architekturbüro in Paris. Nur zwei Jahre später folgte die Einrichtung eines Ateliers, um auch auf anderen Gebieten als der Architektur frei und ungebunden arbeiten und Projekte realisieren zu können. Bis zu diesen Jahren waren wirklich lukrative Aufträge an Le Corbusier nur eher spärlich geflossen, erst die familiäre Zusammenarbeit mit Pierre Jeanneret brachte hier den gewünschten Erfolg. Aus diesem dynamischen Design-Duo wurde Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre für einige Zeit ein schlagkräftiges Trio, als die französische Designerin Charlotte Perriand zu ihnen stieß. Die Zusammenarbeit erwies sich schnell als sehr fruchtbar und auf dem folgenden Pariser Herbstsalon stellten Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand eine Aufsehen erregende Möbel-Serie vor, die auch heute noch – in originalgetreuen Neuauflagen – reißenden Absatz als echter Design Bestseller findet. Heute sind diese Möbelentwürfe unter den Kürzeln LC1 bis LC7 sehr bekannt und vor allem die rundum gelungene und sehr markante Chaiselounge LC4 erfreut sich großer Beliebtheit bei Design-Enthusiasten und Möbel-Fans.

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