Anglepoise

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Anglepoise – die wohl berühmteste Design-Leuchte Großbritanniens

Anglepoise ist seit über 75 Jahren der Inbegriff für DIE britische Schreibtischlampe schlechthin. Der Design-Klassiker hat eine gleichermaßen bewegte wie faszinierende Geschichte hinter sich. Die Ursprünge nahm das gleichnamige Unternehmen im Jahr 1855, als Herbert Terry das Unternehmen „Herbert Terry and Sons Ltd.“ gründet und seine drei Söhne für die Produktion, den Absatz und die Buchhaltung einstellt. In den 1920er-Jahren vertreibt das Unternehmen Produkte wie Fahrradsattel und Klemmfedern unter der Marke „Terry’s“. Ein Jahrzehnt später fertigt George Carwardine einen Entwurf an, bei dem mit Hebeln, Federn und Winkeln ein perfektes Gleichgewicht herhegestellt wird. Auf Grundlage dieses Konzepts entwickelt und patentiert Carwardine gemeinsam mit Terry’s die erste Anglepoise Lampe. Schnell kommen Bedenken, ob die Anglepoise Lamp nicht zu industriell wirkt – also setzt sich George Carwardine noch mal an seinen Schreibtisch und entwirft schließlich die Anglepoise Lampe mit dem Namen „1227“.

Von UK in die Welt des Designs: Die Biographie von Anglepoise

Große Nachfrage erfährt die Anglepoise Lampe schließlich auch im zweiten Weltkrieg und wird schließlich in den 1930er- und 1950er-Jahren nach und nach unter anderem auch in Norwegen, den Niederlanden und den USA hergestellt und vertrieben. Hierfür geht man bei Anglepoise unter anderem Kooperationen mit Jac Jacobsen und Luxo ein. Einen weiteren Meilenstein in der spannenden Firmengeschichte von Anglepoise markiert schließlich das Jahr 1979. Die britische Punkrock-Band „The Soft Boys“


landet einen Charthit mit dem Titel „I want to be an Anglepoise lamp“. In der Kunstwelt erhält der Design-Klassiker 1985 besondere Aufmerksamkeit, als der Künstler David Mack eine riesige Skulptur aus 350 schwarzen Anglepoise-Lampen kreiert und im Oxford Museum of Modern Art ausstellt. Auch bei der Suche nach dem Monster von Loch Ness kommt die beliebte Leuchte 1986 zum Einsatz. Im Jahr 2003 nimmt sich der erfolgreiche Produktdesigner Kenneth Grange der Anglepoise an und designed eine neuere Form, die „Type3“.

Von der Jahrtausendwende in die Gegenwart: 75 Jahre Anglepoise

Nur ein Jahr später wird eine riesige Anglepoise-Lampe für das Roald Dahl Museum angefertigt – und auch der berühmte Filmregisseur Tim Burton erwirbt eine solche Riesen-Anglepoise im Rahmen einer Charityauktion. Im Jahr 2009 feiert Anglepoise den 75. Geburtstag seines Klassikers „1227“. Im Rahmen einer Briefmarken-Sammlung über berühmte Design-Klassiker Großbritanniens wird die Leuchte zusammen mit anderen legendären Designs wie dem Polyprop chair und dem Mini auf einer der Briefmarken abgebildet. Heute steht der Name Anglepoise für die Revolution der Schreibtischlampe schlechthin. Das sympathische Unternehmen besetzt neben dem Bereich Tischleuchten auch die Themen Wandbeleuchtung, Decken- und Bodenlicht. Die beiden kreativen Köpfe hinter den Anglepoise-Klassikern sind nach wie vor George Carwardine, auf den der Bestseller „1227“ zurück geht, sowie Kenneth Grange, der die Anglepoise-Leuchten „Type75 Mini“, „TypeC LED“, „Type1228“ und „Type75“ kreiert hat.

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