Hersteller

Thonet

Die Familie Thonet ist eine Familie mit Möbeltradition. Seit 1819 stellt das Familienunternehmen Möbel her. Der Bugholzstuhl als bekanntes Markenzeichen wurde durch Mart Stam und seinen Entwurf des S 43 und
S 32 ergänzt. Seitdem ist das Traditionsunternehmen seiner Linienführung treu und entwickelt edle und wertige Design Möbel zum Wohlfühlen. Seit der imm cologne 2014 gibt es den Stuhl S 43 auch in vielen neuen Farben. mehr...
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Thonet – heute einfach ein Synonym für Design-Möbel

Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen ist es so, dass ein einzelner Name als Synonym für ein ganzes Marktsegment oder sogar eine ganze Branche steht. Der Name „Thonet“ gehört ganz ohne Zweifel zu diesem illustren Kreis und ist zum Synonym für hoch qualitatives Möbeldesign geworden. Seit dem Jahre 1819, als der heute legendäre Industrielle und Möbeldesigner Michael Thonet (1796 – 1871) seine ersten selbst entwickelten Design-Möbel im damals absolut neuen Verfahren der Bugholz-Verarbeitung fertigte und präsentierte, hält der Ruhm des deutschen Möbelherstellers unvermindert an. Auch in schwierigeren Phasen und während notwendiger Umstrukturierungen der heutigen Thonet GmbH half das bedeutende Design-Erbe dieses Herstellers und seiner Marken natürlich dabei, das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.

Weg von Ornamenten und Aufwand: Perfekte Massenfertigung mit Hilfe der Bugholztechnik

Die wohl größte Errungenschaft von Michael Thonet und seiner Frankenberger Möbelwerkstatt war ganz sicher die Erfindung und stetige Verbesserung der so genannten Bugholztechnik. Erst diese neue Technik und Konzeption in der Möbelherstellung machte Mitte des 19. Jahrhunderts die industrielle Massenfertigung von Möbelstücken, vor allem von Sitzmöbeln möglich. Durch den konsequenten Einsatz der Bugholztechnik wurde Material gespart, die Produktionszeiten gegenüber

 

klassisch in Handarbeit aus dem vollen Block hergestellten Sitzmöbeln verkürzten sich erheblich und sowohl das Gewicht als auch natürlich der Verkaufspreis der Möbel konnten erheblich gesenkt werden. Das bis heute bekannteste Sitzmöbel aus dem Hause Thonet ist ganz ohne Frage der sehr einfach gehaltene Stuhl Nr. 14, vielen Design-Enthusiasten sicher viel besser bekannt unter dem Namen „Wiener Kaffeehausstuhl“. Allein bis zum Jahre 1930 wurde dieser Design-Klassiker mehr als 50 Millionen Mal abgesetzt. Darüber hinaus begründete er allein schon durch seine Versandart zum Kunden einen heute allgegenwärtigen Trend in der Möbelbranche: Das Bausatz-Prinzip – denn bereits vor mehr als 100 Jahren wurde der Stuhl Nr. 14 erst im jeweiligen Absatzmarkt von lokalen Thonet-Partnern zusammengebaut.

Die jüngere Geschichte von Thonet: Vom Bauhaus zu aktuellen Designern

Natürlich ist die Geschichte von Thonet auch heute noch ganz untrennbar mit den Wiener Kaffehausmöbeln verbunden. Vor allem in den 1930er Jahren wurde die Produktpalette aber natürlich um die Design-Errungenschaften des Bauhaus, namentlich durch Kreationen von Luedwig Mies van der Rohe und Marcel Breuer erheblich bereichert. Auch heute hat die Unternehmensleitung von Thonet in Person von Claus Thonet, Philipp Thonet und Peter Thonet natürlich immer ein Ohr am Puls der Zeit und arbeitet sehr gerne mit Designern und Architekten wie Jehs & Laub, Stefan Diez oder Norman Foster an neuen Produkten und Innovationen.

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