Thonet Freischwinger

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Die Designer hinter den Freischwinger-Stühlen von Thonet

Es gibt wohl kaum ein anderes Sitzmöbel, dessen Form und Funktion so eng mit dem Bauhaus verknüpft sind, wie Freischwinger. So gehen die ersten Entwürfe dieser ganz eigenen „Stuhlklasse“ auf die Bauhaus-Architekten Mart Stam, Ludwig Mies van der Rohe und Marcel Becker zurück.
Der Niederländer Mart Stam war vorwiegend als Architekt bekannt, als er schließlich in der Mitte der 1920er-Jahre mit dem Thonet S33 einen echten Klassiker schuf. Der Konstruktion vorausgegangen waren zahlreiche Experimente mit Gasrohren. Eine kleine Seitennotiz: Heute werden Freischwinger ob ihres hohen Sitzkomforts durch die federnde Konstruktion geschätzt. Für Stam war die Federung jedoch nur Nebeneffekt. Ihm kam es vorwiegend auf die Perfektionierung von Form und Design an.
Der Bauhaus-Architekt Marcel Breuer war ein Visionär der Stahlrohrmöbel. Seine Freischwinger S32 und S64 von Thonet gehören heute zu den meistgefertigten Stühlen dieser Klasse. Nicht umsonst sind sie bei Privat- wie Geschäftskunden sehr beliebt. Neben den Stahlrohrstühlen hat Breuer auch einen Schreibtisch entworfen, der auf einer Konstruktion aus Stahlrohren beruht.
Mit Ludwig Mies van der Rohe hat auch einer der wohl bekanntesten Bauhaus-Vertretern einen Freischwinger entwickelt. Der Thonet S533 ist seit 1927 im Programm des Herstellers. Das Möbelstück zeichnet sich vor allem durch seine besonders gute Federung und die schlichte Eleganz aus.

Awards für Thonet Freischwinger

Es ist verwunderlich, aber tatsächlich haben die Freischwinger Stühle von Thonet bis dato noch keine großen Awards gewonnen. Doch dafür haben diese besonderen Sitzmöbel seit ihrer Entwicklung in den 1920er-Jahren bis heute Möbelgeschichte geschrieben. In den 1930ern war Thonet weltweit führender Hersteller von Stahlrohrmöbeln, die von den Bauhaus Ikonen Ludwig Mies van der Rohe, Mart Stam und Marcel Breuer entworfen wurden. Wer heute von einem „Freischwinger“ spricht, hat dabei unweigerlich eines der berühmten Produkte vor Augen. Es versteht sich von selbst dass Thonet Freischwinger heute im Museum of Modern Art sowie in weiteren Designmuseen weltweit zu finden sind. Unabhängig von dieser Stuhlkategorie wurden die Sitzmöbel von Thonet mehrfach ausgezeichnet. So konnte der Thonet 404F zum Beispiel den iF Product Design Award 2009 in Gold gewinnen. Mit dem iF Award wurde außerdem der Thonet 130 ausgezeichnet.

Alternativen zu Thonets Freischwinger-Stühlen

Die Marke Thonet ist unweigerlich mit dem Begriff „Freischwinger“ verknüpft. Ungeachtet dieser Tatsache gibt es noch weitere Designerlabels, die mit dieser besonderen Stuhlkonstruktion erfolgreich sind. Hierzu gehört Vitra. Wer sich für Stühle im Stile Thonets entscheidet, findet zum Beispiel mit dem Vitra .05 eine sehr moderne Variante. Ebenso könnten Sie den Vitra Hal Cantilever in Betracht ziehen. Mit einem Bezug aus Leder setzt der Vitra Visavis 2 einen neuen Akzent. Der Unix Chair von Vitra, den Antonio Citterio geschaffen hat, ist mit seinem Mesh-Gewebe ein sehr beliebter Konferenzstuhl geworden. Eine ganz andere Version des frei schwingenden Sitzmöbels liefert der Panton Chair von Vitra. Im Gegensatz zu Thonets Stühlen besteht die Panton-Serie nicht aus einer Metallrohrkonstruktion, sondern aus Kunststoff.
Gerne helfen wir Ihnen bei der Wahl der passenden Sitzmöbel für Ihre Praxis, Ihren Konferenzraum oder Ihr Büro weiter. Auf Wunsch finden wir neben weiteren Freischwinger-Stühlen auch weitere Variationen mit Rollen oder soliden Beinen für Sie. Rufen Sie uns einfach an.

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