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Vitra

Ob Charles und Ray Eames, Verner Panton oder die erfolgreichen Newcomer Ronan und Erwan Bouroullec, bei Vitra sind alle namhaften Designer zu Hause.
Der Inhaber und „Chairman“ Rolf Fehlbaum gilt als erfolgreicher Designscout zeitgenössischen Interiordesigns. Sein Engagement und seine Leidenschaft zu Kunst und Design machten ihn auf die Eames aufmerksam und beschert uns heute Klassiker wie die Plastic Chair Linie oder den legendären Lounge Chair. mehr...
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Die Familie Fehlbaum und „ihr Baby“: Die mittlerweile weltbekannte Vitra AG

Heute ist der Schweizer Möbelkonzern Vitra AG mit Unternehmenssitz in Birsfelden (Kanton Basel-Landschaft) einer DER Global Player am Markt für Wohn- und Büromöbel aus Designer-Hand. Mittlerweile unterhält das Unternehmen eigenständige Filialen und Niederlassungen in 14 Ländern, natürlich auch im wichtigen deutschen Markt. Der deutsche Standort ist dabei besonders bemerkenswert, weil sich dort das unternehmenseigene Museum, das Vitra Design Museum befindet. Nicht nur im Vergleich zu den eher bescheidenen Anfängen von Vitra als Fachgeschäft für Ladenbau und Ladeneinrichtungen ab dem Jahre 1934 nehmen sich heutigen Produktions- und Vertriebsstandorte der Vitra AG sehr beeindruckend aus. Gegründet wurde der bis heute als Familienunternehmen geführte Konzern Vitra übrigens von Willi Fehlbaum (Jahrgang 1914), unter seine Unternehmensregie fielen auch die ersten großen Design-Coups und der Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Design-Legenden aus aller Welt. Besonders erwähnenwert sind der 1956er „Lounge Chair“ aus der Feder der US-Designers Charles Eames und natürlich der Stuhl, der wohl am meisten den Weltruhm von Vitra begründete: Der schlicht und einfach „Panton“ betitetelte Monoblock-Kunststoffstuhl des dänischen Designers Verner Panton aus den Jahren 1959/1960.

Der Staffelstab wird übergeben: Rolf Fehlbaum übernimmt die Geschicke im Hause Vitra

In den Jahren bis 1976 brachte Vitra ausschließlich die Entwürfe von externen Designern auf den Markt, dies änderte sich mit dem „Vitramat“, dem ersten komplett selbst entwickelten Bürostuhl der Vitra AG.

 

Ein Jahr später gab es weitere einschneidende Veränderungen im Unternehmen, denn Raymond Fehlbaum (*1948) und Rolf Fehlbaum (*1941) übernahmen den Staffelstab der Verantwortung in der Vitra-Firmenzentrale von ihrem Vater Willi Fehlbaum. Auch unter ihrer Unternehmensleitung blieb natürlich der Vitra-Anspruch bestehen nur mit den hochwertigsten Materialien und den besten Designern und Innenarchitekten zu arbeiten: Jasper Morrison, Antonio Citterio, Norman Foster, Ron Arad, Philippe Starck oder Mario Bellini, um hier nur einige wenige stellvertretend zu nennen.

Bewusstsein für Vergangenheit und Stil – das Vitra Design Museum

Ganz anders als so manches eher oberflächlich auf Abverkauf orientierte Design-Unternehmen sind sich die Vitra AG und ihr stolzer Inhaber – Rolf Fehlbaum – sehr wohl der großen Designer und Design-Traditionen bewusst. Natürlich finden sich auch in den wechselnden Austellungen im Vitra Design Museum zahlreiche Design Bestseller in den vom US-amerikanischen Meisterarchitekten Frank O. Gehry entworfenen Räumlichkeiten, im Mittelpunkt stehen aber vor allem grundlegende Konzepte und wegweisende Design-Ideen. Das Vitra Design Museum liegt in der deutschen Ortschaft Weil am Rhein und der ursprüngliche Grundstock der heute beeindruckend umfangreichen Sammlung stammt aus dem Nachlass der ebenfalls aus den USA stammenden Design-Legenden Charles Eames und Ray Eames. Neben diesen beiden Größen haben mittlerweile auch George Nelson, Michael Thonet und Verner Panton einen Ehrenplatz im Vitra Design Museum bekommen.


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